jens's blog

Bracketing mit der D70 von Nikon

Die D70 hat eine tolle Funktion - das sog. Bracketing. Keine Ahnung, wie man das auf Deutsch nennen soll. Aber damit kann man 2 bzw. 3 Fotos direkt hintereinander machen, die dann mit vorher eingestellten Blendenunterschieden aufnimmt. Dadurch hat der Fotograf dann automatisch verschieden belichtete Fotos zur Auswahl. Ich habe die Bilder auch Online - zu finden im dafür eingerichteten Album in meiner Gallery. Ein paar Erläuterungen sind auch dabei, damit sich die nicht-Hannoveraner zurecht finden.

Viel Spaß!

Für die ersten Testfotos mit der D70 sind innerhalb von weniger als zwei Wochen mehr als 900 Hits verzeichnet. Zeigt, daß das Interesse an der Kamera sehr groß ist. Einen Erfahrungsbericht habe ich auch geschrieben. Geht nicht sehr ins Detail und nicht vergleichbar mit professionellen Tests und Reviews, aber ich bin ja auch ein Amateur.

versand(e)t?

Viel bestelle ich ja im Internet nicht. Und irgendwie habe ich auch die Erwartung, daß es heutzutage wunderbar klappt, weil ja Kollege Computer alles im Griff hat. Ist aber nicht so. Irgendwie versteht auch keiner mehr so richtig, wie das alles funktioniert. Ist zumindest mein Eindruck.

Was passiert ist? Ich habe für unseren Urlaub ein Hama Mobile Datasafe II bei Amazon bestellt. Am Donnerstag, 10.06. bestellt, Samstag 12.06. versandt. Lieferung voraussichtlich 14.-15.06. Kam aber nicht. Also immer wieder bei Amazon geschaut. Nix neues, keine weiteren Informationen. Dort steht, daß die Lieferung durchaus bis zu einer Woche dauern kann, man sich also in Geduld üben soll. Habe ich auch. Bin ja ein anständiger Kunde, denke ich. Also erst am 21.06. bei Amazon über das Feedback-Form nachgefragt. Dabei hatte ich ja schon bedenken, daß ich überhaupt eine Antwort bekomme. Weit gefehlt! Nach nur 13 Stunden, was ich für einen guten Schnitt halte, kam die Antwort: Ja, unser Versender hat am 14. einen Zustellversuch vorgenommen, aber keinen angetroffen und eine Nachricht hinterlassen. Das Paket liegt jetzt auf meinem Postamt.

Hm. So blind sind wir nun wirklich nicht, daß wir eine Paketbenachrichtigung übersehen; klar, die war nicht da. Und auf die 7-Tage-Frist von DHL (einzigartig, sowas...) wurde ich auch gleich hingewiesen. Die war natürlich am Dienstag abend, als ich die Antwort las, bereits abgelaufen. Also DHL angerufen und nachgefragt. Ja, nach unseren Informationen liegt das noch auf'm Postamt. OK, denke ich. Dann versuche ich mein Glück am Mittwoch morgen mal. Es dämmert Euch schon? Ja, genau. Bei welchem Postamt das Paket lagert, sagte mir natürlich weder Amazon, noch DHL. Heute morgen habe ich die Tracking-Seite von DHL nochmal geprüft, danach war das Paket schon wieder auf dem Weg zurück, irgendwie. Ein weiterer Anruf bei DHL ergab, daß diese Information dort nicht vorliegt und doch eigentlich sie (DHL Callcenter) und ich (Internet) auf die gleichen Daten zugreifen... Naja, da hat wohl irgendwer seine Datenbanken nicht im Griff. Ich also los gelatscht zum ersten Postamt, wo schonmal was für mich lag. Dumm nur, daß die Dinger erst um 9 aufmachen. Da muß ich eigentlich schon arbeiten... Und zu machen die um 17.30. Da muß ich auch arbeiten...

Egal. Der Kollege von der Post war ganz nett und hat vor der Öffnungszeit mal nachgeschaut, ob denn was da liegt. Richtig, lag es nicht. Hat mir aber 45 Minuten gespart. Beim nächsten Postamt mußte ich dann tatsächlich bis neun warten, das dritte hatte dann natürlich schon auf, als ich da war. Aber mein Paket war bei keinem. Und ein weitere Anruf bei DHL konnte mir auch nicht sagen, wo denn mein Paket nun liegt. Die Postämtler hatten alle so ihre eigenen Vermutungen, die nicht halfen, weil die hälfte (oder so) der Postämter heute zu hat, wegen Betriebsversammlung. Da frage ich mich schon, wieso man den Laden gleich für'n ganzen Tag zumachen muß, wenn sich die Gewerkschaftstypen da hinstellen und selbst loben. Aber das tut nix zur Sache.

Zwischendurch habe ich wohl drei oder vier Beschwerden bei DHL losgelassen: "Ihre Daten werden in einer Datenbank gespeichert, die regelmäßig ausgewertet wird, um solche Probleme in der Zukunft zu vermeiden." Schön. Und was machen wir jetzt mit meinem Fall hier? "Ähh...". Achso, Sie haben also Ihr eigenes Verfahren nicht im Griff und wissen nichtmal, wo ein einfaches Paket ist? "(schweigen)". Also wieder Amazon angemailt, über die in der ersten Mail angebotenen "Hat die Mail geholfen? Nein -> hier klicken". Hat dann geholfen. Amazon hat dann festgestellt, daß mein Paket nicht mit DHL Standard, sondern mit DHL Express rausgegangen ist, weil es am Samstag versandt wurde. Dann werden die Pakete in Sonderlagern von DHL verwahrt und man kann (gegen 01805-Nummer) eine zweite Auslieferung vereinbaren. Habe sofort dort angerufen. Aber, wie ich vermutete, das Paket war längst auf dem Weg zu Amazon zurück. Aber Amazon hat diesmal vorgesorgt, und gleich geschrieben, daß ich die Ware dann nochmal bestellen muß. Was mich aber immer noch extrem verärgert, daß die DHL-Typen keine Ahnung vom Unterschied DHL-Express zu DHL-Standard haben, was die Lagerung angeht.

Also, ich hoffe noch immer, daß der Datasafe bis zu unserem Urlaub ankommt. Und immerhin gab's EUR 7,50 Gutschein für die Probleme. Ob's meine Telefon- und Spritkosten sowie mein Nervenkleid entschädigt, wage ich dann doch zu bezweifeln.

Und irgendwie habe ich die Vermutung, daß ich übermorgen zwei von den Teilen hier habe...

Europawahl

Nein, ich werde nicht für eine bestimmte Partei zur Wahl aufrufen. Das muß jeder selbst entscheiden.

Ein paar Gründe möchte ich aber zum "zur Wahl gehen" liefern:
- Europa hat immer mehr Einfluß auf das Leben und die Regeln in den einzelnen Mitgliedsstaaten,
- Kleine Parteien haben eine hohe Mobilisierung ihrer Wähler, große Parteien verlieren dadurch bei geringer Wahlbeteiligung entsprechend an relativem Stimmanteil
- nur wer wählt, kann hinterher meckern.

Welche Partei? Der Wahlzettel ist über einen halben Meter lang... Hilfe bietet zum Beispiel der Wahlomat der Bundeszentrale für politische Bildung. Allerdings werden dort nur die großen Parteien berücksichtigt (CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, PDS).

Laufen

Ist der Webgemeinde eigentlich bekannt, wie gesund laufen (joggen) ist?

Ich hatte das große Glück, vor fast genau einem Jahr an einem Gesundheitsseminar teilnehmen zu können. Trainer/Coach waren Dr. Despeghel-Schöne und Till Sukopp - auch im Netz vertreten. Das Seminar war wie viele Seminar in die Blöcke Theorie und Praxis eingeteilt. Und das war auch gut so. Denn Sport alleine reicht nicht aus, dem Körper wirklich etwas Gutes zu tun. In der Theorie haben die beiden uns Teilnehmern sehr deutlich die Auswirkungen von verschiedenen "Eßgewohnheiten" verdeutlicht. Das war nicht immer schön, aber hilfreich. Und ein gutes Rezept haben sie uns auch präsentiert. Ohne, daß man insgesamt auf etwas verzichten muß! Ich habe mich im ersten halben Jahr nach dem Seminar sehr strikt daran gehalten. Das hat zusammen mit dem joggen geholfen, mein "Kampfgewicht" von knapp über 102kg auf jetzt nur noch 80-82kg zu senken. 20kg! Das sind zwei zehn-Liter Eimer voll mit Wasser, die ich vorher mehr mit mir rumgeschleppt habe. Es ist leicht zu verstehen, daß dies nur gut für meinen Körper sein kann, denn alles wird entlastet: Herz, Lungen, Blutgefäße, Gelenke, usw. Ein vielleicht noch deutlicherer Vergleich: mein Bodymaß-Index (Formel: Körpergewicht geteilt durch (Größe in m zum Quadrat) ging von knapp 30 (was genau die Grenze zur Fettsucht bei Männern ist) auf rd. 22 (unteres Drittel des Normalbereichs) zurück. Und auch monetär hat es sich bezahlt gemacht. Mein Cholesterinwert senkte sich von rd. 217 (zu hoch) auf rd. 170. Dadurch hat mir meine Krankenversicherung (LKH) dankenswerterweise den Risikozuschlag erlassen. Ein guter Richtwert ist u.a. der Fettgehalt von Nahrung. Ich habe mit rd. 30g Fett pro Tag (es gibt Taschenbücher mit Tabellen) mein Gewicht gesenkt. heute versuche ich ca. 60g Fett pro Tag nicht zu überschreiten und das Fett überwiegend aus pflanzlichen Stoffen zu mir zu nehmen. Oliven sind sehr gut, z.B.

Wer sind Wir?

Da ich versuche, alle Informationen aus gecius.de (alt) in blog.gecius.de (neu) zu übernehmen, hier nun ein Tipp, wie ihr uns "sehen" könnt. Die Gallery ist natürlich voll mit Bildern von uns (vor allem, wenn ihr angemeldet seit). Trotzdem ein kleines Album mit genau den vier Fotos, die schon ewig auf gecius.de angezeigt werden.

Nachtrag zu den Amerika-Einträgen

Die Amerika-Einträge habe ich generiert, damit die Story, die bisher auf gecius.de vorhanden war, auch auf der neuen Erscheinung vorhanden ist.
Das ganze liegt inzwischen gut zwei Jahre hinter uns (1999-2002)...

Es war eine tolle Erfahrung, die ich jedem nur ans Herz legen kann, wenn sich die Chance bietet!

Amerika, 4. Teil - Larchmont

Dies ist also einer der Suburbs von New York, mit rd. 5000 Einwohner eher ein kleiner. Aber das Leben hier ist sehr entspannt, es gibt eigentlich keine Kriminalität und an den Flugverkehr zu/von LaGuardia gewöhnt man sich schnell.

Die Kreuzung im Zentrum von Larchmont. Die "Einkaufsmeilen" sind allerdings zweigeteilt. Hier ist nur die Kreuzung am Bahnhof zu sehen, Blick in die Palmer Avenue:

Hauptstrasse
Die Boston Post Road (US 1) werden wir hier auch nochmal einstellen.

Amerika, 3 Teil - Das Auto

Ohne Auto ist man in Amerika aufgeschmissen.

Diese weitläufig verbreitete Meinung stimmt. Wenn man nicht direkt in den grossen Städten wohnt. Und da wir ausserhalb New Yorks wohnen (eine halbe Bahnstunde von Grand Central Terminal), ist halt nicht mehr alles zu Fuss und innerhalb von drei Minuten zu erreichen, wie in New York City.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Zuerst habe ich nach einem günstigen Gebrauchten in der unteren Preisklasse Ausschau gehalten. Allerdings habe ich kein Auto gefunden, dass mir/uns so richtig zugesagt hat und dem ich mehr als vier Wochen Restleben zugetraut hätte.

Amerika, 2. Teil - Unsere neue Heimat

Diese hier war allerdings nicht zum Schnäppchenpreis von einer Mark zu bekommen.

Unsere monatliche Miete werde ich hier nicht verraten - es wäre vielen Leuten gegenüber unfair! Nur ein paar interessante Anhaltspunkte für den hiesigen "Mietmarkt":

Es ist eigentlich kein Mietermarkt, sondern ein Vermietermarkt. Der von meinem Arbeitgeber als Obergrenze festgelegte Preis stellt auf diesem von Eigentum geprägten Markt eher die Untergrenze dessen dar, was Vermieter für ihre nicht immer besonders gut gepflegten Häuser haben wollen!! Erst wenn ich auf den Preis ca. 50% draufgebe, bekommt man ein relativ gutes Angebot an Mietobjekten!! Und auch das ist noch nicht sonderlich viel...

Amerika, 1. Teil

Wie kam es dazu?

Anfang Februar 1999 bin ich von meinem Abteilungsleiter angesprochen worden. Ich vermutete das schlimmste: der letzte Bericht war Mist!

Weit gefehlt!! Da in unserer New Yorker Niederlassung durch die Zunahme des Geschäftes die Aufsichtsbehörden immer stärker auf einen Internal Auditor bestanden haben, wurde halt in der Abteilung ein geeigneter und williger Mitarbeiter gesucht.

Die Wahl fiel auf mich. Nach der ausgebetenen Bedenkzeit haben WIR dann letztendlich zugesagt.

Alles weitere ist kurz erzählt: schnell noch geheiratet, Visa beantragt und erhalten, Koffer gepackt, Umzugsfirma macht den Rest. Wohnung und Auto verkauft (einen Tag vor'm Abflug!) und ab! (OK, OK, es war schon ein wenig mehr Stress. Vielleicht berichten wir darüber nochmal gesondert...)

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